Gedanken zu Corona: Teil 1 Einführung

 

Wenn wir unsere Welt betrachten, sehen wir in der aktuellen Corona-Virus-Zeit Beschränkungen und Begrenzungen: Mundschutz, Atemmasken, Zurückgezogenheit auf unseren engsten Wohn- und Arbeitsraum. Kreisförmiger Abstand zu unseren Nächsten, ja selbst zu unserem Familienkreis. Sich Abzugrenzen ist notwendig um die Ausbreitung des Virus zu erschweren. Wir nehmen unseren minimalsten körperlichen Bewegungsraum ein. Und bleiben doch verbunden im Geiste und durch die modernen Medien – global vernetzt.

 

Verursacht durch die Grenzenlosigkeit menschlichen Wachstums und Ausbreitung und der verschwenderischen Nutzung unser aller Ressourcen. Durch verantwortungslosen Umgang mit Trinkwasser, Atemluft, Regenwälder, Tierbestand und vielem mehr. Wir, die Menschheit, vertreten durch leider oft macht- und profitgierige Führer, graben uns unsere eigene Lebensberechtigung im wahrsten Sinne des Wortes ab. Unsere Nachkommen stehen vor einem Scherbenhaufen. Durch Weiter, Schneller, Höher-Denken verursacht.

  

Und inmitten diesen Geschehens erkennen wir unseren ganz essentiellen Bedürfnisse. Von der fundamentalen Lebenserhaltung bis zur Gemeinschaft mit Anderen. Unserer Zugehörigkeit zu anderen.

 

Hier sehe ich den Sinn von Corona: die Verbundenheit zu erkennen – aller Menschen über jede Landesgrenze hinaus und mit der Natur, auf die wir angewiesen sind.  

 

Es gibt nicht wirkliche Grenzen hinter denen wir uns verstecken können. Wir müssen die Einheit und Verbundenheit mit allem erkennen und immer mehr anstreben entsprechend zu handeln. Unsere individuelle Einzigartigkeit in die Summe und zum Nutzen eines größeren Ganzen integrieren. Unsere Kreativität nutzen.

 

Meiner Meinung nach geht das vor allem über das Erkennen der Einheit. Und der Übernahme von Verantwortung für die Gemeinschaft.

 

 Wir haben nun eine Chance bekommen, zusammenzustehen zu lernen gegen eine ganz primitive Lebensform, ein Virus. Der uns in seiner Radikalität den Blick öffnet für die wichtigen Dinge im Leben und uns Wege des Zusammenhaltes und Einheit finden lässt.

Mit Grüßen der Verbundenheit!

Marion

 

Doch was bedeutet Corona im psychologischen und spirituellen Sinne? Das können Sie im Teil 2 und 3 nachlesen.